Die besten Tipps zum Empfehlungsmarketing

Empfehlungsmarketing ist nicht nur ein Buzzword, welches in Marketingzirkeln herumschwirrt. Es ist ein machtvoller Hebel, um Geschäfte anzukurbeln. Überlegen Sie nur, wie oft Sie selbst auf die Meinung und Empfehlungen von Freunden, Familie oder Kollegen zählen, wenn es darum geht, eine Entscheidung zu treffen. Genau dieser psychologische Mechanismus steckt hinter dem Empfehlungsmarketing und verleiht ihm seine unschätzbare Bedeutung.

Wann ist der optimale Zeitpunkt für die Empfehlungsfrage?

Man sagt, Timing sei alles. Das trifft gerade im Bereich des Empfehlungsmarketings zu. Zu früh gefragt, und der Kunde hat vielleicht noch nicht genug Vertrauen oder Erfahrung mit dem Produkt. Zu spät, und die anfängliche Begeisterung könnte verflogen sein. Doch wann ist dieser magische Moment, in dem man am ehesten eine positive Reaktion erntet?

Der ideale Zeitpunkt, so mag es überraschen, ist nicht zwingend an eine festgelegte Zeitspanne gebunden. Vielmehr hängt er davon ab, wann der Kunde den größten Mehrwert aus Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung zieht. Das könnte direkt nach dem Kauf sein, wenn die Begeisterung am größten ist. Oder eben, nachdem der Kunde Zeit hatte, das Produkt in seinem Alltag zu integrieren und seine Vorzüge voll auszuschöpfen. Daher sollte man als Unternehmer stets ein Gespür dafür entwickeln, wann dieser Moment gekommen ist und dann mutig nach einer Empfehlung fragen.


Wie man Empfehlungen qualifiziert

Jede Empfehlung, die man erhält, gleicht einem kostbaren Geschenk. Doch nicht jedes Geschenk ist gleich wertvoll. Hier setzt die Kunst der Qualifikation ein. Statt sich mit jeder x-beliebigen Empfehlung zufrieden zu geben, gilt es, deren Qualität zu prüfen. Dies bedeutet, tiefer zu graben und relevante Informationen über den empfohlenen Kontakt herauszufinden. Wer ist diese Person? Was macht sie beruflich? Wie könnte ihre Verbindung zu Ihrem Angebot stehen?

Es ist oft hilfreich, dem Empfehlungsgeber gezielte Fragen zu stellen, um ein vollständigeres Bild zu erhalten. Dabei können hypothetische Fragen besonders aufschlussreich sein. Fragen Sie zum Beispiel: „Angenommen, Sie würden an meiner Stelle mit diesem Kontakt sprechen, wie würden Sie unser Produkt präsentieren?“ Solche Fragen können nicht nur wertvolle Einblicke bieten, sondern auch die Beziehung zum Empfehlungsgeber stärken.

Finanzielle und materielle Anreize vermeiden

Auf den ersten Blick scheint es verlockend: „Empfehlen Sie uns weiter und erhalten Sie ein Geschenk!“ Doch solche finanziellen oder materiellen Anreize können das Wesen des Empfehlungsmarketings trüben. Während Leads durch solche Anreize möglicherweise zunehmen, steht dahinter oft nicht das wertvolle Element echter Empfehlungen – das Vertrauen.

Echte Empfehlungen basieren auf persönlichen Erfahrungen und einer tieferen Bindung zum Produkt oder Dienstleistung. Sie sind in der Regel „vorgekauft“, was bedeutet, dass der empfohlene Kontakt bereits ein positives Bild von Ihrem Angebot hat. Finanzielle Prämien jedoch können das Bild verzerren und zu einer Flut von weniger qualifizierten Kontakten führen. Es ist daher ratsam, solche Anreize zu vermeiden und stattdessen den Aufbau authentischer Beziehungen und das Vertrauen in den Mittelpunkt zu stellen.

Die größten Fehler im Empfehlungsmarketing

Es ist nicht zu leugnen: Empfehlungsmarketing hat einen festen Platz in der Welt der Geschäfte. Doch während einige damit beachtlichen Erfolg erzielen, stolpern andere über Stolpersteine, die leicht vermieden werden könnten.

Fehler 1: Ein häufiger Fehler liegt darin, die Empfehlungsfrage zu unpräzise zu formulieren. Anstatt zu sagen „Wenn Sie zufrieden waren, empfehlen Sie uns bitte weiter“, könnten Sie gezielter fragen: „Kennen Sie jemanden, der von unserem Angebot profitieren könnte?“ Klare, zielgerichtete Fragen können das Ergebnis erheblich beeinflussen.

Fehler 2: Ein weiterer Fehler besteht darin, dem Empfehlungsgeber nicht für seine Mühe zu danken oder ihm Feedback zu geben. Wer einen wertvollen Kontakt weitergibt, möchte wissen, dass dieser auch geschätzt wird. Ein einfaches „Danke“ oder eine kurze Rückmeldung kann Wunder wirken und die Beziehung zum Empfehlungsgeber stärken.

Fehler 3: Last but not least sollte man genau überlegen, wen man nach Empfehlungen fragt. Ein Kunde, der ständig Beschwerden hat oder nicht rechtzeitig zahlt, wird Ihnen wahrscheinlich nicht die Art von Kontakten vermitteln, die Sie sich wünschen. Es ist klüger, sich auf diejenigen zu konzentrieren, mit denen man bereits eine positive Geschäftsbeziehung hat.

Schlusswort

Empfehlungsmarketing ist weit mehr als nur eine Werbestrategie. Es ist die Kunst, Vertrauen zu schaffen und Beziehungen zu pflegen. Ein gut durchdachtes Empfehlungsmarketing kann Türen öffnen und Geschäfte auf eine neue Ebene heben. Nehmen Sie die obigen Tipps zu Herzen und lassen Sie nicht zu, dass vermeidbare Fehler Ihre Bemühungen sabotieren. Gehen Sie mutig voran, bauen Sie authentische Beziehungen auf und sehen Sie zu, wie Ihr Geschäft wächst!

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